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  • Düsseldorf, 05. Oktober 2017
Pressemitteilung

Bilker SPD möchte Zeichen für bezahlbares Wohnen setzen

Pressemitteilung | OV Bilk
"Die Berichte über die hohen Preise für landeseigene Grundstücke an der Ulmer Höh haben mich schockiert" sagt Ratsherr Udo Figge. Wie am Wochenende bekannt wurde, treibt dort ein Investor den Preis in die Höhe und bot wohl annähernd doppelt so viel wie eine Bietergemeinschaft aus Genossenschaften und der kirchlichen Rheinwohnungsbau. "Damit provoziert die neue schwarz-gelbe Landesregierung teurere Mieten. Hier geht es nur darum möglichst viel Geld zu verdienen. Auf die Bedürfnisse der Mieterinnen und Mieter wird dabei keine Rücksicht genommen. Wir brauchen aber bezahlbaren Wohnraum für die Normalverdiener in unserer Stadt. Gerade Grundstücke in öffentlicher Hand dürfen darum nicht zum Höchstpreis verkauft werden. Mit unserem Projekt an der Elisabethstraße in Unterbilk wollen wir als Stadt zeigen wie es besser geht."

Schon seit langem setzt sich die Bilker SPD für bezahlbaren Wohnraum auf dem ehemals als Baustelleneinrichtung genutzten Grundstück ein. Letzte Woche wurde der Planungsausschuss darüber informiert, wie es dort weitergehen soll. Ina Steinheider, Ratsfrau und Mitglied im Ausschuss freut sich über den geplanten Workshop. "Am 16. November haben die Bilker die Chance ihre Vorstellungen einzubringen. Diese Form der frühen Beteiligung der Öffentlichkeit ist für mich besonders wichtig. Ich hoffe auf eine große Beteiligung und viele Ideen." Das Grundstück bietet mit seinen knapp 8.500 qm in innerstädtischer und zentraler Lage am Bahnhof Bilk viel Platz.

Für beide ist dabei besonders wichtig, dass möglichst unterschiedliche Wohnformen (u.a. Baugruppen, Wohngruppen, Senioren etc.) entstehen und verschiedene Träger (Genossenschaften, SWD und andere gemeinwohlorientierte Gesellschaften) beteiligt werden. "Wir wollen ein gemischtes Quartier mit Wohnen und ergänzenden gewerblichen Nutzungen, Dienstleistungen und sozialen Einrichtungen, wie etwa für Pflegeund Kinderbetreuung."

Dank der Unterstützung des Oberbürgermeisters und der Verwaltung hoffen die Ratsleute der SPD nun auf ein modellhaftes Projekt für bezahlbares Wohnen und dialogorientierte Stadtplanung.